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stephanusbuch.de - die Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, 76133 Karlsruhe - - alle aktuellen und vergangenen Veranstaltungen

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Mi. 2026 · 19 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Daniela Dröscher

liest aus

Junge Frau mit Katze

das Bild von Daniela Dröscher Foto: © Heike Steinweg das Cover von Junge Frau mit Katze

Zeit ihres Lebens stand Ela wortwörtlich im Schatten ihrer Mutter. Deren dicker Körper, so die Überzeugung des Vaters, war für das Unglück der gesamen Familie verantwortlich. Nun ist Ela erwachsen und es ist ihr eigener, ihr kranker, Körper, der sie verzweifeln lässt. Kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion erlebt Ela einen Zusammenbruch. Während sie unbewusst mit der Frage ringt, ob sie ihren Platz in der akademischen Welt wirklich verdient hat, rebelliert ihr Körper: der Hals, das Herz, die Haut – Ela steht in Flammen und gerät in immer größere Panik.

Alles ist schwierig, bevor es leicht wird:
Daniela Dröscher erzählt so intensiv wie humorvoll von einer Frau, die endlich Verantwortung für das eigene Glück übernimmt.

So wie die Geschichte ihrer Mutter, der Daniela Dröscher ihren großen Romanerfolg Lügen über meine Mutter gewidmet hat, ist auch Elas späte Selbstfindung und Selbstermächtigung meisterhaft autofiktional konstruiert, psychologisch mitreißend und hinreißend komisch.

Daniela Dröscher wird auch ihren in diesem Frühjahr erscheinenden Essay Sprechen vorstellen.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Do. 2026 · 19:30 Uhr · Stadtbibliothek, Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Lukas Mi-Sa Nguyen Egger

liest aus

Vielleicht im Sommer

das Bild von Lukas Mi-Sa Nguyen Egger Foto: © Micha Roth das Cover von Vielleicht im Sommer

Sommer 2007: Der 15-jährige Kian, aufgewachsen bei seinem kleinkriminellen Vater, landet nach einem schweren Schicksalsschlag im Heim. Er weiß sofort, dass er dort nicht bleiben kann. Bei einem nächtlichen Fluchtversuch trifft er auf Marco, der ganz andere Gründe hat abzuhauen: Nach einsamen und harten Jahren im Waisenhaus hat er erfahren, dass er eine Halbschwester an der Nordsee hat.

Als es den beiden ungleichen Jungen gemeinsam gelingt auszubrechen, beginnt eine abenteuerliche Reise Richtung Meer. Sie berauschen sich an der neuen Freiheit und entdecken zum ersten Mal, was es bedeutet, eine Familie zu haben und füreinander da zu sein.

Lukas Mi-Sa Nguyen Egger, geboren 2000 in Pforzheim, wuchs als jüngster Sohn eines vietnamesischen Vaters und einer deutschen Mutter auf und erlebte früh, was es bedeuten kann, kulturell und ökonomisch am Rand der Gesellschaft zu stehen. Seine Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus prekären Verhältnissen sowie seine Masterarbeit über Armut in Deutschland weckten in ihm den Wunsch, denen eine Stimme zu geben, die keine haben. So entstand dieses herausragende Romandebüt. Lukas Mi-Sa Nguyen Egger lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Fr. 2026 · 20 Uhr · Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Peter Wohlleben

liest aus

Bakterien - die heimlichen Helden

Wie sie uns Menschen prägen und die Natur beeinflussen

das Bild von Peter Wohlleben Foto: © Gaby Gerster das Cover von Bakterien - die heimlichen Helden

Deutschland-Buchpremiere!

Bakterien – eine aufregende Welt: Organismen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, aber die Geschicke der Menschheit lenken. Sie sind nicht nur praktische Alltagshelfer – ohne Bakterien kein Joghurt, keine Salami und kein Sauerkraut – und wohnen auf der Haut, der Zunge oder im Darm, sondern in jeder unserer Körperzellen, wo sie uns nach ihren Bedürfnissen steuern.

Peter Wohlleben zeigt, dass wir aus Bakterien gemacht sind und wie stark sie uns prägen, etwa durch die Produktion von Hormonen, die unsere Stimmungen beeinflussen. Er erklärt, wie sie uns bei der Bewältigung der Klimakrise unterstützen. Und dass wir mit ihnen kooperieren und Rücksicht auf sie nehmen sollten, damit es ihnen und uns gut geht.

»Das geheime Leben der Bäume« – Peter Wohlleben hat unser Wissen über Bäume revolutioniert. Genauso anschaulich führt er uns nun durch das überraschende Reich der Bakterien.

Bakterien begegnen uns überall, rund um die Uhr. Wenn man weiß, dass sie schlau sind, kommunizieren und gemeinsame Aktionen planen, allerdings so klein sind, dass wir sie nicht sehen können, dann ist dieses Buch nicht nur wie ein Mikroskop, sondern wie eine Tür in ihre Welt. Fundiert, unaufgeregt und grandios erzählt, führt Peter Wohlleben uns durch diese verblüffende Welt.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Do. 2026 · 19 Uhr · Stadtbibliothek, Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Oliver Bottini

liest aus

Die Summe aller Dinge

das Bild von Oliver Bottini Foto: © Hans Scherhaufer das Cover von Die Summe aller Dinge

Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen, in London wird ein anderer von einem geheimnisvollen Wagen totgefahren, auf Capri sprechen alle von Mord, doch am Tatort ist weder ein Körper noch Blut zu finden. Das kann kein Zufall sein, weiß auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert und nach Capri reist, um nach Antworten zu suchen.

Was hat er vor ihr verheimlicht? Ist Erik, der langjährige Freund und Kollege ihres Mannes, doch nicht in seiner Villa ermordet worden? Und wenn nicht, wo ist er? Und wo ist ihre Tochter, die nach dem Tod ihres Vaters einfach verschwunden ist?

Meisterhaft erzählt Oliver Bottini davon, zu was ungebremste Gier führen kann: politisch brisant und hoch spannend.

Oliver Bottini, 1965 geboren, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner ›Krimifuchs‹, den Stuttgarter Krimipreis und sechsmal den Deutschen Krimipreis, zuletzt 2022 für Einmal noch sterben. Er lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Mo. 2026 · 20 Uhr · P8, Schauenburgstraße 5, 76135 Karlsruhe

Tupoka Ogette

Lesung und Gespräch

Trotzdem zuhause

Memoir

das Bild von Tupoka Ogette Foto: © Tatsiana Tribunalova das Cover von Trotzdem zuhause

»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.«

Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.

Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematikstudentin geboren. Kurz vor der Wende wanderte ihre Mutter mit ihr nach Westberlin aus, wo Ogette bis zu ihrem Abitur lebte. Sie hat einen Magister in Afrikanistik und Deutsch als Fremdsprache von der Universität Leipzig und einen Master in International Business von der Graduate School of Grenoble. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.

Moderation: Kristine Harthauer

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Di. 2026 · 19:30 Uhr · Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, 76133 Karlsruhe

Martina Bogdahn

liest aus

Mirabellentage

das Bild von Martina Bogdahn Foto: © Beppo Minx das Cover von Mirabellentage

Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.

Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.

Nach ihrem Erfolg Mühlensommer erzählt Martina Bogdahn in ihrem neuen Roman warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Di. 2026 · 19 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Gerhard Friedl

Vortrag

Gegenzeit der Liebe

Das Hörspiel 'Der gute Gott von Manhattan'

das Bild von Gerhard Friedl Foto: © privat das Cover von Gegenzeit der Liebe

Der gute Gott von Manhattan (1958) – das dritte und letzte Hörspiel von Ingeborg Bachmann – verfolgt im Rahmen einer Gerichtsverhandlung die bedingungslose, aber auch schmerzliche und letztlich tödliche Liebe einer amerikanischen Studentin zu einem jungen Europäer, der sich den Bedürfnissen der Frau entzieht. Eine solche Liebe außerhalb der Ordnung meint der gute Gott bekämpfen zu müssen, was ihm schließlich – unterstützt von einer Geheimdienstarmee von Eichhörnchen – auch gelingt, ohne dass er dafür bestraft wird.

Neben dem Inhalt geht der Vortrag auf die Symbolik, die intertextuellen Bezüge und die kunstvolle Sprache der Dichterin ein.

Dr. Gerhard Friedl ist Vorsitzender der Goethe-Gesellschaft Karlsruhe, war Deutschlehrer und Fachleiter am Aus- und Fortbildungsseminar für berufliche Schulen und hat zahlreiche Textausgaben und Unterrichtsmodelle zu literarischen Themen, u.a. zu Bachmanns Hörspiel, sowie einige literaturwissenschaftliche Aufsätze publiziert, insbesondere zu Dichtern der Goethezeit und ihren Werken.

Eine Veranstaltung Im Begleitprogramm der Ausstellung „Ingeborg- Bachmann – ich existiere nur, wenn ich schreibe
Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
Baden-Württemberg-Stiftung

Veranstalter:

Eintritt frei

Do. 2026 · 19 Uhr · Stadtbibliothek, Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Simon Hegewald

aka @hegefire präsentiert

Entdecke wo du lebst!

Deutschlands schönste Ziele

Der bekannte Influencer und Autor Simon Hegewald – „hegefire“ – lädt zu einer persönlichen Lesung aus seinem Erfolgsbuch „Entdecke wo du lebst – Deutschlands schönste Ziele!“ und liest aus seiner Sammlung „Geheimnisse am Wegesrand – sagenumwobene Orte, verschollene Schätze, vertuschte Skandale und verblüffende Zufälle die unser Land geprägt haben – von denen Sie aber vermutlich noch nie gehört haben!“

In gemütlicher Atmosphäre nimmt Hege euch mit auf seine schönsten Wanderungen und Abenteuer quer durch Deutschland. Erlebe einen inspirierenden Abend gemeinsam vor Ort.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Fr. 2026 · 19:30 Uhr · Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, 76133 Karlsruhe

Gabriella Zalapì

Road-Trip liest aus

Ilaria

das Bild von Gabriella Zalapì Foto: © Roman Lusser/Éditions Zoé das Cover von Ilaria

An einem Tag im Mai 1980 steigt die achtjährige Ilaria nach der Schule in das Auto ihres Vaters, der sie abholen soll. Es ist der Beginn einer zweijährigen Irrfahrt durch Italien – denn der Vater hat sie entführt.

Ständig wechselnde Hotels, die endlosen Stunden im Auto, auf unbeseelten Autobahnraststätten, Triest, Bologna, ein Internat in Rom, ein Bauernhof in Sizilien, und Ilaria denkt ständig an die Mutter und die Schwester und schwört sich, nicht mehr zu weinen. Manchmal sieht das alles aus wie eine normale Kindheit, dank der Spiele, die sie und der Vater unterwegs spielen, wie sie im Auto die Hits lauthals mitsingen.

Aber der Vater trinkt, ist ständig nervös, viel zu impulsiv. Hin und wieder darf sie mit der Mutter telefonieren, Ilaria hat schmerzhafte Sehnsucht nach ihr, doch zugleich will sie den Vater schützen. Und bei alledem muss sie irgendwie versuchen, die andauernde Angst, den Zusammenbruch ihres Lebens, ihre stille Verzweiflung zu bewältigen.

„Ilaria“ ist ein Roadtrip durch ein ungekanntes Italien und ein beeindruckend erzählter, autobiographisch grundierter Roman – über heikle Nähe, die elementare Schutzlosigkeit eines Kindes und die Notwendigkeit einer viel zu frühen Selbstbehauptung.

Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Moderation: Caroline Grafe

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Sa. 2026 · 19:30 Uhr · Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Lisa Poettinger

ZUKUNFT liest aus

Klimakollaps und soziale Kämpfe

Die Klimakrise ist nicht nur eine Umweltkatastrophe, sie ist ein Gerechtigkeitsproblem. Frauen, indigene Gemeinschaften und Menschen im Globalen Süden tragen die Hauptlast, während große Konzerne von einem ausbeuterischen System profitieren. Die Aktivistin Lisa Poettinger zeigt, warum Klimaschutz nur mit sozialer Gerechtigkeit funktioniert. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit radikaler Praxis und liefert Denkanstöße für echte Veränderung. Wer sich für Klimagerechtigkeit einsetzt, braucht Mut. Dieses Buch zeigt, warum es sich lohnt.

Die Aktivistin Lisa Poettinger wurde bekannt als Mitorganisatorin der »Demo gegen rechts« 2024 in München. Sie hat ein Studium im Bereich Lehramt, Schulpsychologie, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Environmental Studies absolviert und bildete sich nebenbei zur Kinderpflegerin weiter. Für Lisa Poettinger muss Klimapolitik immer eine soziale Komponente haben, für die sie sich vehement einsetzt. Sie war Mitglied bei Extinction Rebellion und engagiert sich derzeit beim Offenen Antikapitalistischen Klimatreffen. Im Februar 2025 verweigerte ihr der Freistaat Bayern aufgrund ihrer antikapitalistischen Haltung das Referendariat.

Diese Veranstaltung ist Teil der neuen Reihe
ZUKUNFT IST JETZT
des Kulturzentrums Tollhaus in Kooperation mit dem Klimabündnis und Klima-Aktion Karlsruhe.

Tickets (Tollhaus)

Diese Tollhaus-Veranstaltung ist nicht im V.I.P.-Ticket enthalten.

Veranstalter:

Mi. 2026 · 20 Uhr · Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Julius Fischer

TOLLHAUS liest und singt

Ich hasse Menschen

Eine Fortpflanzung

das Bild von Julius Fischer Foto: © Enrico Meyer das Cover von Ich hasse Menschen

++ neuer Termin ++

Eigentlich wollte Julius Fischer keine Menschen mehr hassen. Positive Stimmung verbreiten, Komplimente verteilen, lieben und geliebt werden. Da hat er aber die Rechnung ohne die Menschen gemacht. Und dann hat er auch noch zwei Kinder gekriegt. Was heißt gekriegt. Er war dabei. Darüber hat er ein Buch geschrieben.

Worum geht es? Es ist dunkel in Leipzig. Alles schläft. Alles? Nein. Ein Kind leistet erbittert Widerstand. Der Vater, dem Autoren nicht ganz unähnlich, zieht das letzte Register: eine Spazierfahrt mit dem Buggy. Mit ungewissem Ausgang und nicht vorhersehbarer Dauer. Wie die Odyssee. Dabei trifft er natürlich Menschen. Leider. Und denkt über das Elternsein nach. Während er gleichzeitig ein Elter ist. Ein angestrengter Elter. Das macht es nicht besser. Ein Buch für alle, die auch Kinder haben. Oder keine Kinder wollen. Oder nicht wissen, was die Odyssee ist.

Im Programm zum Buch liest er, wie sich alle denken können, die lustigsten Texte aus dem Buch vor und singt zwischendurch Liebeslieder ohne Happy End. Eigentlich geht er nur auf Tour, um mal wieder auszuschlafen. Nicht auf der Bühne. Klar. Außer, das Publikum will auch schlafen. Dann wird es eine schöne Gruppentherapie. Und da die Welt eh bald untergeht, schadet so ein Abend dann auch nicht. Was das Publikum erwarten kann: witzige Texte, witzige Lieder, eine Pause, ggf. gemeinsame Schlaftherapie, laaange Elterngespräche am Büchertisch. Was es nicht geben wird: Gedichte (leider ist sein Gedichtband „Stille“ gerade vergriffen bzw. noch nicht erschienen bzw. noch nicht geschrieben), Kinderbilder, Crowdwork, Livepainting, Verschwörungstheorien.

Das sagt der Autor dazu: „Ich würde mir das angucken, wenn ich nicht selbst 'nen Auftritt hätte!

Julius Fischer, geboren 1984 in Gera, aufgewachsen in Dresden, macht mehr als er kann und sollte. Er schreibt Bücher, singt Lieder (alleine oder im Duo) und moderiert Sachen. Er hatte vier Fernsehshows, drei Lesebühnen (in zweien ist er noch aktiv) und einen Podcast (wer nicht?). Auf Spiegel Online schreibt er jeden Monat eine Eltern-Kolumne. (Er liebt Klammern.) Julius Fischer lebt und arbeitet in Leipzig.

Infos und Tickets (Tollhaus)

Diese Tollhaus-Veranstaltung ist nicht im V.I.P.-Ticket enthalten.

Veranstalter:

Di. 2026 · 19:30 Uhr · Stadtbibliothek, Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Vanessa Sielmann

liest aus

Been there, felt that

Das Buch für alle Frauen, die denken, sie wären allein mit ihren Gefühlen

das Bild von Vanessa Sielmann Foto: © privat das Cover von Been there, felt that

Sich von anderen abzuheben, besser sein, hübscher, schlanker, weniger zickig, lustiger, glücklicher. Dieser Gedanke reiht sich nicht nur ein in eine Vielzahl von Glaubenssätzen, mit denen Mädchen und junge Frauen in unserer Gesellschaft aufwachsen. Vielleicht ist er das Kernproblem. Der erste Dominostein.

Wenn wir endlich verstehen, dass wir alle gleich sind – gleich wütend, gleich traurig, gleich peinlich, ratlos und kompliziert – können wir genau daraus Kraft schöpfen. Vanessa Sielmann ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und selbsternanntes Girl's Girl. In „Been there, felt that“ widmet sie sich weiblichen Kollektiverfahrungen: sexuelle Selbstbestimmung und Orgasmusdruck, PMS und toxische Nettigkeit, Freitagabende auf dem Sofa und durchgetanzte Nächte, der Wunsch nach Ankommen und die Angst, etwas zu verpassen.

Vanessa Sielmann, geboren 1996, ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und professionelle Overthinkerin. Sie und ihre Arbeit finden sich zwischen feministischer Wut, Leben mit ADHS, ganz normalem Alltag und dem Chaos der Selbstfindung. Vanessa Sielmann wohnt in Hamburg.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Do. 2026 · 19 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Andrea Stoll

100. Geburtstag Lesung und Gespräch

»Zwei Menschen sind in mir«

Ingeborg Bachmann. Die Biografie

das Bild von Andrea Stoll Foto: © privat das Cover von »Zwei Menschen sind in mir«

Fünfzig Jahre nach ihrem Tod fordern Ingeborg Bachmanns Briefe eine neue Perspektive auf Leben und Werk dieser Autorin, die uns heute aktueller denn je erscheint.

Andrea Stolls Biografie beleuchtet das unübersehbare Spektrum Bachmann'scher Ambivalenzen von seinen Ursprüngen her und führt uns vor Augen, wie diese ikonische Dichterin in eine Spirale von Selbstinszenierung und Selbstzerstörung geraten konnte. Dabei stützt Stoll sich neben wissenschaftlichen Recherchen auf Gespräche mit Zeitzeugen und die Auswertung jüngst veröffentlichter Briefe und Tagebucheinträge. Der erfahrenen Bachmann-Forscherin gelingt so eine erste umfassende Biografie, die viele Rätsel dieses Lebens von den Anfängen bis zu ihrem Ende offenlegen kann.

Dr. Andrea Stoll, geboren 1960 bei Frankfurt am Main, studierte Germanistik, Philosophie und Publizistik in Wien und Mainz. 1991 wurde sie mit ihrer Studie Die Erinnerung als ästhetische Kategorie des Widerstandes im Werk Ingeborg Bachmanns promoviert. Bachmann ist ein zentrales Sujet in Stolls Laufbahn: Der von ihr initiierte und mitherausgegebene Briefwechsel Herzzeit (2008) zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan fand internationale Beachtung. Stoll veröffentlichte bereits 2013 eine Biografie über Ingeborg Bachmann: „Der dunkle Glanz der Freiheit“.

Eine Veranstaltung Im Begleitprogramm der Ausstellung „Ingeborg- Bachmann – ich existiere nur, wenn ich schreibe
Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
Baden-Württemberg-Stiftung

Veranstalter:

Eintritt frei

Mo. 2026 · 20 Uhr · KOHI-Kulturraum, Werderstr. 47, 76137 Karlsruhe

Lisa Krusche

LESUNG SÜD liest aus

Unsere anarchistischen Herzen

das Bild von Lisa Krusche Foto: © Charlotte Kruschel das Cover von Unsere anarchistischen Herzen

Charles und Gwen sind zwei junge Frauen, die auf unterschiedliche Weise versuchen, dem Alltag zu entkommen. Charles muss mit ihren Post-Hippie-Eltern widerwillig aufs Land ziehen, wo sie sich an einen Kiosk, eine Palme und das Internet klammert.

Ganz in der Nähe führt Gwen unbemerkt ein wildes, schmutziges Leben, um dem Wohlstand ihrer Eltern zu entfliehen. Das Geld, das sie den Jungs aus der Tasche zieht, während sie mit ihnen schläft, spendet sie für den guten Zweck. Doch wie soll man eigentlich rebellieren, wenn sich alles schon verloren anfühlt?

Lisa Krusches poetische und einfallsreiche Sprache beseelt die Geschichte dieser ungewöhnlichen Freundschaft, die eine unerwartete Kraft entwickelt. „Unsere anarchistischen Herzen“ ist ein Buch über Feminismus, queeres Leben und Anarchismus.

Eine Veranstaltung Im Rahmen des Kinder- und Jugendliteratursommers Baden-Württemberg zum Thema „Wort sei Dank – Mut und Zuversicht in der Kinder- und Jugendliteratur“

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Fr. 2026 · 19:30 Uhr · Stadtbibliothek, Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Marie Graßhoff

liest aus

I Am the Blade

das Bild von Marie Graßhoff Foto: © Marie Graßhoff das Cover von I Am the Blade

»Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten – und Seren ist die Assassine, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod.

Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte wie die Dunkelheit selbst.

„I Am the Blade“ ist der Auftakt der atemberaubenden Dark-Romantasy-Dilogie.

Diese Lesung ist Teil des Loud and Proud Online Book Festival (Instagram)

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Sa. 2026 · 20 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Juliane Ziegler

KAMUNA 2026 liest aus

Herzlandschaft

Marie Luise Kaschnitz und Italien

das Bild von Juliane Ziegler Foto: © Lena Uphoff das Cover von Herzlandschaft

In Rom haben sich Marie Luise Kaschnitz, die vor 125 Jahren in Karlsruhe geboren wurde, und Ingeborg Bachmann kennengelernt. Sie haben sich über ihr jeweiliges Schreiben ausgetauscht, einander Kontakte vermittelt und blieben bis zum Tod Bachmanns eng verbunden. Ihre gemeinsame Zeit in Rom ist prägend für die Freundschaft der beiden Autorinnen.

Juliane Ziegler beschreibt Kaschnitz' Leben in Italien anhand zahlreicher, zum Teil bisher unveröffentlichter Originaldokumente – zwischen Dolce Vita und Politik, Antike und Gegenwart. Eine wunderbare literarische Reise in die italienische »Herzlandschaft« auf den Spuren einer herausragenden Autorin, die es wiederzuentdecken gilt.

Juliane Ziegler studierte Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Romanistik in Osnabrück, Siena und Buenos Aires und arbeitet heute als Journalistin für den SWR und für ARD Online.

Eine Veranstaltung anlässlich der
KAMUNA 2026
Tickets erhältlich an den Museumskassen der beteiligten KAMUNA-Institutionen, an der Tourist Information Karlsruhe sowie über das Ticketportal Reservix

Eine Veranstaltung Im Begleitprogramm der Ausstellung „Ingeborg- Bachmann – ich existiere nur, wenn ich schreibe
Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
Baden-Württemberg-Stiftung

Moderation: Dr. Bettina Schulte

Veranstalter:

Mi. 2026 · 19 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Judith Hermann

liest aus

Ich möchte zurückgehen in der Zeit

das Bild von Judith Hermann Foto: © Andreas Reiberg das Cover von Ich möchte zurückgehen in der Zeit

Judith Hermann folgt in »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach.

In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren und lebt heute in Berlin und in Friesland. Auf ihr außerordentliches Debüt „Sommerhaus, später“ folgten zahlreiche Erzählungen und Romane Für ihr letztes Buch „Wir hätten uns alles gesagt“, erhielt sie 2023 den Wilhelm Raabe Literaturpreis.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Di. 2026 · 20 Uhr · P8, Schauenburgstraße 5, 76135 Karlsruhe

Christiane Rösinger

Text & Musik Musikalische Lesung

The Joy of Ageing

das Bild von Christiane Rösinger Foto: © Dorothea Tuch das Cover von The Joy of Ageing

Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.

Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet?

Kein Ratgeber, sondern ein bissig komisches Buch voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.

Die Musikerin Christiane Rösinger war in ihrer Jugend ein Underground-Star; in ihren reifen Jahren ist sie es immer noch. Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau). Neben der Musik schreibt sie journalistisch und für die Bühne.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

So. 2026 · 18 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Eva Pramschüfer

liest aus

Weißer Sommer

das Bild von Eva Pramschüfer Foto: © Eileen Jordan das Cover von Weißer Sommer

Eigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlte sich an wie der Anfang von etwas Großem, die Zeit danach wie ein Versprechen. Und doch stehen sie jetzt zwischen zwei Wahrheiten: Sie lieben sich, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern.

Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann – oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten verbringen die beiden noch einen Sommer in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen.

Eva Pramschüfer erzählt voller Hingabe und stilistischer Feinheit von der ersten großen Liebe, von der Kunst, von dem, was uns als Menschen trennt und verbindet.

Eva Pramschüfer, geboren 1997, arbeitet als Journalistin in München, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Condé Nast. Ihre Liebe zur Literatur teilt sie auf Social Media mit über 25.000 Followern auf TikTok, Instagram und YouTube. Als Speakerin zu den Themen Content Creation und Schreiben wurde sie unter anderem 2024 von TikTok auf die Frankfurter Buchmesse und 2025 vom Börsenverein auf die IG Belletristik und Sachbuch eingeladen. „Weißer Sommer“ ist ihr Debütroman.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Mi. 2026 · 20 Uhr · Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Mareike Fallwickl

TOLLHAUS liest aus

Haltet euch fest

das Bild von Mareike Fallwickl Foto: © Yenney Rojas Pérez das Cover von Haltet euch fest

Luzia wächst in einer liebevollen Hausgemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden verschiedene Formen von Liebe – queere, platonische, viele weitere – sowie geteilte Elternschaft gelebt.

Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Freundin Marle, die sie von Jugend an kennt, verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Dating und Beziehungen mit Männern. Im Haus erfährt sie große Solidarität.

Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander auf- gebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann?

Infos und Tickets (Tollhaus)

Diese Tollhaus-Veranstaltung ist nicht im V.I.P.-Ticket enthalten.

Veranstalter:

Fr. 2026 · 19:30 Uhr · Buchhandlung Der Rabe, Pfinztalstr. 60, 76227 Karlsruhe

Till Hein

liest aus

Crazy Horse

das Bild von Till Hein Foto: © Matthias Bothor das Cover von Crazy Horse

Anmutige Tänzer, Meister der Tarnung und romantische Liebende, doch auch schwerhörige Vielfraße, launische Griesgrame und langsame Faulpelze: All das und mehr sind Seepferdchen.

Man findet die kleinen Fische nicht nur in Seegraswiesen und Mangrovenwäldern, sondern ebenso im Schachspiel und in griechischen Sagen – und wie kommen sie eigentlich auf Kinderbadeanzüge, Geldmünzen und Toilettenschüsseln aus dem alten Rom? Was macht sie trotz ihrer Trägheit zu erstklassigen Jägern, warum ist ein Hirnareal nach ihnen benannt, wie können sie uns helfen, besser zu schlafen, und sogar die Robotik inspirieren?

Unterhaltsam und informativ erzählt Till Hein von kuriosen Erkenntnissen der aktuellen Forschung, geht Mythen auf den Grund und lüftet so Geheimnisse über die verrückten Pferde der See.

Till Hein, 1969 geboren, studierte in Basel Geschichte, Germanistik und Russisch. Er war redaktioneller Mitarbeiter des SZ-Magazins und arbeitet seit 2002 im Journalistenbüro text-etage in Berlin. Als Wissenschaftsjournalist schreibt Hein u.a. für mare, Geo, Spiegel WISSEN, die FAS und die NZZ am Sonntag.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

nicht versäumen
Mi. 2026 · 19:30 Uhr · Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, 76133 Karlsruhe

Sebastian Fitzek

back to the roots Jubiläumstour

Der Nachtzug

20 Jahre FITZEK

das Bild von Sebastian Fitzek Foto: © Marcus Höhn das Cover von Der Nachtzug

20 Jahre FitzekSeit zwei Jahrzehnten raubt uns Sebastian Fitzek den Schlaf – jetzt feiert der Starautor Jubiläum und kehrt mit seiner „back to the roots“-Tour dorthin zurück, wo alles begann: in die Buchhandlung.

Erleben Sie einen exklusiven, unvergesslichen Abend voller Spannung und blicken Sie gemeinsam mit Sebastian auf 20 Jahre Psychothriller-Geschichte zurück. Neben persönlichen Anekdoten und Überraschungen erwartet Sie ein exklusiver Blick in sein brandneues Buch „Der Nachtzug“.

Endstation Albtraum!

„Der Nachtzug“' von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek schickt dich auf eine Reise in einem der luxuriösesten Züge der Welt – nonstop durch die tiefsten seelischen Abgründe und hinein in den größten Albtraum eines Vaters.

In einer einzigen Nacht verlor der bekannte Berliner Strafverteidiger Adrian Corvin alles, was ihm im Leben wichtig war: Seine Frau Judith wurde brutal ermordet, sein fünfjähriger Sohn Emil entführt. Die geständige Mörderin lockt Adrian in den Royal Rail Express, einen der luxuriösesten Nachtzüge der Welt, in dem jedes Abteil sein eigenes Schlaf-, Bade- und Wohnzimmer hat.

Hier unterbreitet sie ihm ein diabolisches Angebot. Die Psychopathin verspricht, Emil lebend zurückzubringen. Unter einer völlig unerfüllbaren Bedingung, die nur eine Wahnsinnige stellen kann ...

Verlosung der Tickets:

Sie können bis zum 30.9.2026
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Am 1.10.2026 werden wir
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Das Ticket kostet 20,00 €

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Diese Veranstaltung ist nicht im V.I.P.-Ticket enthalten.

Veranstalter:

Mo. 2026 · 20 Uhr · Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Arne Semsrott

Was tun? liest aus

Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück

Eine Anleitung für die demokratische Offensive

das Bild von Arne Semsrott Foto: © J. Brueggemann / OSTKREUZ das Cover von Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück

Nehmt die konservative Wende und Untergangsstimmung nicht hin – es ist Zeit für die demokratische Gegenoffensive!

Alles, was der Politik-Aktivist Arne Semsrott in seinem Bestseller Machtübernahme als Szenario einer rechtskonservativen Wende beschrieben hat, ist längst Wirklichkeit geworden – allerdings ganz ohne AfD, sondern unter Führung der CDU/SPD-Koalition: ein hartes Grenzregime,die Herabwürdigung der sozial Schwächeren, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst.

Semsrott fordert: Gerade jetzt gilt es, wieder in die Offensive zu kommen und Widerstand zu leisten. Engagieren wir uns gemeinsam, damit unsere Demokratie offen, vielfältig und lebenswert bleibt und wir uns nicht von Pessimismus und Verlustängsten treiben lassen.

Jeder kann aktiv werden, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wir erfahren, was Gesundheits-Streiks bewirken und welche Verantwortung der Öffentlich-rechtliche Rundfunk hat. Und wie die kollektive Anstrengung von Bürgerräten, Jugendorganisationen, Flüchtlingsräten und zivilgesellschaftlichen Organisationen den Funken für einen progressiven Wandel entzünden kann.

Arne Semsrott, geboren 1988 in Hamburg, ist Politikwissenschaftler und Aktivist. Er leitet das Recherche- und Transparenzportal FragDenStaat, mit dem er u. a. für die Veröffentlichung der „NSU-Akten“ sorgte. Zudem war er Mitinitiator von Hochschulwatch und OpenSCHUFA und gründete den Freiheitsfonds. Semsrott schreibt u. a. für die taz, den fluter, netzpolitik.org und Le Monde diplomatique und ist zweifacher Träger des Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Mi. 2026 · 19:30 Uhr · Stadtbibliothek, Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Susanne Siegert

Grimme Online Award liest aus

Gedenken neu denken

Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss

das Bild von Susanne Siegert Foto: © Ina Lebedjew das Cover von Gedenken neu denken

Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer »einstudierten« gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.

Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Margot Friedländer Preis. Susanne Siegert lebt in Leipzig.

Veranstalter:

Eintrittspreise:

Vorverkauf:

Do. 2026 · 20 Uhr · Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Sarah Kuttner

liest aus

Mama & Sam

das Bild von Sarah Kuttner Foto: © Laura Hoffmann das Cover von Mama & Sam

Eine Tochter steht in der Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter. Die Mutter ist fort, ihre gesamten Ersparnisse auch. Was bleibt, sind Fragen: Warum ist die Wohnung so chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie ist es überhaupt möglich, seine eigene Mutter an einen Heiratsschwindler zu verlieren?

Sarah Kuttner erzählt die Geschichte einer Frau, die Liebe suchte und auf einen Love Scammer traf. Die sich verliebte und die Augen verschloss. Die nichts zurückließ, außer einem schier endlosen Chat mit dem Betrüger. Vor allem aber ist es die Geschichte einer Tochter, die zurückbleibt, mit einer Leerstelle, wo einmal die Mutter war.

Also liest die Tochter die Nachrichten, die nicht für sie bestimmt waren, liest Dinge über sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und doch, ganz langsam, füllt sich die Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu Lebzeiten nicht möglich war.

Ein Roman über das Gefühl der Schuld, den Schmerz des Zurückbleibens, und die ungewollte Intimität eines Nachlasses.

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