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Unsere aktuellen Termine

Fr. 4.9. 2020 · 21 Uhr · Alter Schlachthof, Open Air, Durlacher Allee 62, 76131 Karlsruhe

Knarf Rellöm Arkestra

Toujours Kultur Konzert und Lesung

Wir müssen die Vergangenheit endlich Hitler uns lassen.

Knarf Rellöm liest aus seinem neuen Buch:Wir müssen die Vergangenheit endlich Hitler uns lassen (erschienen beim Ventil Verlag). Danach: Konzert mit Knarf Rellöm Arkestra!

Knarf Rellöm is in the house again und ruft gleich ein neues Genre aus: In Anlehnung an »No Wave« bittet er die Plattenhändler, seine Platten in der Rubrik »No Deutschland« einzuordnen. Denn Knarf Rellöm fühlt sich hierzulande nicht wohl und formuliert das auch offen. »Entspannter Patriotismus« – nicht mit Knarf, denn der hält es lieber mit Sun Ra, diesem großen Visionär des Free Jazz: »Space is the Place«.

Knarf Rellöms Musik besitzt sehr viel Groove, Sexappeal, Witz und Charme. Funk und Disco bilden das Gerüst, nicht Indie-Innerlichkeit. Mit seiner Verzahnung von Message und Dancefloor schlägt Knarf Rellöm einen Bogen zu den großen Ahnen des tanzbaren Agit-Prop, Sly Stone, The Last Poets und Curtis Mayfield. Und genau darum geht es: Die Linke (und damit ist nicht »Die Linke« Lafontain'scher Prägung gemeint) wieder sexy zu machen. Populär, nicht populistisch. »Es gibt nur cool oder uncool« muss wieder als politische Kategorie gedacht werden. Die Zeit der Style-Gefechte ist vorbei! Und die Zeit des Kuschelns sowieso.

Wichtige Himweise

- Bringt bitte Mundschutz mit – ihr dürft ihn dann am Platz ausziehen.
- Kauft bitte Tickets gemeinsam, wenn ihr in der Gruppe kommen wollt. Maximal vier! Wir müssen alle Besucher registrieren – dies kann schon im Vorverkauf passieren.
- Kommt bitte frühzeitig, damit wir in Ruhe für alle einen Platz finden können! Einlass: 19.00 Uhr

Ticketverkauf

EIntrittskarten gibt es hier online.

Veranstalter:

Stephanus-Buchhandlung · Panorame e.V. · KOHI-Kulturraum e.V.

Mo. 7.9. 2020 · 20 Uhr · Alter Schlachthof, Open Air, Durlacher Allee 62, 76131 Karlsruhe

Paula Irmschler

LESUNG SÜD liest aus

Superbusen

Gisela zieht nach Chemnitz, um neu anzufangen. Die Stadt ist für die Anfang zwanzigjährige ein Versprechen. Endlich studieren, sich finden, weg von der Familie und all den anderen Menschen, die sie nicht versteht und die sie nicht verstehen. Ihren Körper und ihre Gedanken aber nimmt sie mit. Doch in Chemnitz gibt es die Freundinnen, die die Welt nicht so akzeptieren wollen wie sie ist. Zusammen gehen sie auf Demonstrationen, betrinken sich, versuchen, über die Runden zu kommen und gründen eine Band: Superbusen. Bei ihren Konzerten entdecken sie das erste Mal das Konstrukt Ost und West, was sie als Frauen zusammenhält und trennt und die Macht der Musik.

Mit Witz und Präzision erzählt Paula Irmschler in ihrem Romandebüt davon, was es bedeutet, sich von der eigenen Geschichte abzunabeln. Von der Verwundbarkeit des eigenen Körpers, von der Liebe, von Zuhause, von Lebensplänen, die häufig nur aus Warten bestehen, von der Kraft von Freundschaften. Und vor allem erzählt sie eine andere Geschichte von Chemnitz, eine Stadt, die wir so ganz anders kennen. In diesem Buch ist Chemnitz ein Sehnsuchtsort. Mutig, einzigartig, fantastisch.

Wichtige Himweise

- Bringt bitte Mundschutz mit – ihr dürft ihn dann am Platz ausziehen.
- Kauft bitte Tickets gemeinsam, wenn ihr in der Gruppe kommen wollt. Maximal vier! Wir müssen alle Besucher registrieren – dies kann schon im Vorverkauf passieren.
- Kommt bitte frühzeitig, damit wir in Ruhe für alle einen Platz finden können! Einlass: 18.30 Uhr

Ticketverkauf

EIntrittskarten gibt es hier online.

Veranstalter:

Stephanus-Buchhandlung · Metzlersche Buchhandlung · Buchhandlung Der Rabe · Literarische Gesellschaft Karlsruhe · KOHI-Kulturraum e.V. · Panorame e.V.

Do. 24.9. 2020 · 19 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Lukas Bärfuss

liest aus

Die Krone der Schöpfung

Essays

„Die Geschichte bewegt sich nicht im Ochsengang, nicht in einem gleichmäßigen Trott. Sie gleicht eher den wilden Sprüngen eines Pferdes, das nach Tagen im Stall wieder auf die Weide gelassen wird“, heißt es bei Lukas Bärfuss. Und er unterzieht sie in seinen Kolumnen 2019/2020 gewissermaßen in Echtzeit seinem prüfenden Blick.

Etwa wenn er sich staunend klarmacht, was eigentlich das wirklich Neue an einem eben auf den Markt kommenden iPhone ist: nichts Wesentliches, und wenn er dann aber resümiert, welche grundstürzenden Dinge passiert sind in den wenigen Jahren, die es dieses Telefon überhaupt erst gibt. Seit 2008 nämlich.

Das Kleine und das Große sind auf eine verblüffend einleuchtende Weise miteinander verzahnt. Bärfuss springt in seinen Themen, mal ist er analytisch kühl, mal argumentiert er leidenschaftlich polemisch, ob es um Corona geht oder um die Gleichberechtigung der Frauen, um Identitätspolitik, um die USA, China, den Brexit und immer wieder um die Schweiz. Durchaus bemerkt er, dass die ständigen Veränderungen den Menschen Angst machen können, aber dennoch macht er als die größere Gefahr die Stagnation aus. Als wacher Zeitgenosse will er sich einmischen, als genauer Beobachter und denkender Mensch, der Politisches und Poetisches in der Tradition Heinrich Heines zusammenbringt.

Veranstalter:

Stephanus-Buchhandlung · Metzlersche Buchhandlung · Buchhandlung Der Rabe · Buchhandlung Mächtlinger · Literarische Gesellschaft Karlsruhe

Mo. 5.10. 2020 · 20 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Maria Stein,, Justine Z. Bauer, Ines Berwing

LESUNG SÜD

Lesung der Stipendiatinnen der Kunststiftungen Baden-Württemberg

Drei junge Köpfe, drei frische Arten des Erzählens, von der Kunststiftung Baden-Württemberg mit einem Stipendium ausgezeichnet:

Maria Stein (* 1984 in Dresden) lebt in Berlin. Sie studierte Deutsche Literatur in Konstanz und Literarisches Schreiben am Literaturinstitut in Hildesheim. Dort setzte sie sich mit den Darstellungsmöglichkeiten vertikaler Raumstrukturen in der horizontalen Zeitstruktur des linearen Textgefüges auseinander. Gerade schreibt sie ein Kinderbuch und ihren ersten Roman. Vor dem Hintergrund, dass sich das Vergessen in der Bevölkerung wie eine Epidemie ausbreitet, handelt ihr Roman von einer Gruppe Jugendlicher, die inmitten der Auflösung gesellschaftlicher Organisation und vertrauter Zustände für sich selbst sorgen muss.

Justine Z. Bauer (* 1990 in Crailsheim) studiert Spielfilmregie und Drehbuch an der KHM Köln, davor studierte sie Kunst an der HGB Leipzig. Sie war für den ersten „Wortmeldungen Förderpreis„ der Crespo Foundation nominiert und wurde zur Jürgen-Ponto-Schreibwerkstatt 2020 eingeladen. Ihre Kurzfilme liefen u.a. auf dem Filmfest Dresden und bei einer Einzelausstellung in Peterborough/Ontario. Momentan arbeitet sie zum einen an ihrem Roman 'Milch ins Feuer', der von einer Jungbäuerin erzählt, die eine Ballenpresse vererbt bekommt und zum anderen an ihrem Debütfilm “Honey in a squeeze bear oder Frauen, die zu Eisschollen rennen„, in dem sich eines Abends zufällig fünf Frauen in der Arktis begegnen. Außerdem schreibt sie regelmäßig an ihrer Gedichtsammlung „Poesie zum Weltuntergang“.

Ines Berwing (* 1984 in Bad Nauheim) lebt und arbeitet in Berlin. Die freie Autorin studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt/Main und Freiburg, danach Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Mehrere ihrer Drehbücher wurden während des Studiums verfilmt und liefen erfolgreich auf internationalen Festivals. Neben Drehbüchern schreibt sie auch Lyrik, die in Zeitschriften sowie im Jahrbuch der Lyrik 2015 veröffentlicht wurde. 2010 gewann sie den Paula Rombach-Literaturpreis für Lyrik, 2015 war sie Stadtschreiberin der BELLA triste. Ihr Lyrikdebüt „muster des stillen verkabelns“ erschien 2019 im Verlag hochroth und wurde vom Haus für Poesie Berlin unter die besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt. Aktuell arbeitet sie an ihrem zweiten Lyrikband sowie als Drehbuchautorin an neuen Filmprojekten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Karlsruhe 2020

Eintritt frei

Veranstalter:

Stephanus-Buchhandlung · Metzlersche Buchhandlung · Buchhandlung Der Rabe · Buchhandlung Mächtlinger · Literarische Gesellschaft Karlsruhe · KOHI-Kulturraum e.V.

Mo. 12.10. 2020 · 19 Uhr · Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Lisa Goldschmidt, Lucia Leidenfrost, Yannic Han BiaoFederer

Spannende und neue Literatur

Lesung der Literaturstipendiat*innen des Landes Baden-Württemberg 2020

Lisa Goldschmidt, * 1993 in Freiburg im Breisgau, studierte von 2011 bis 2013 Freie Kunst (Malerei) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seit 2013 studiert sie Psychologie mit dem Schwerpunkt Psychoanalyse an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen/Thüringen und war 2016 Finalistin des 24. openmike in Berlin. 2018 erhielt sie das Stipendium Raniser Debüt und veröffentlichte Anfang 2019 ihren Debüt-Gedichtband „Tage Fragmente“. Lisa Goldschmidt lebt in Offenbach.

Lucia Leidenfrost, * 1990 in Frankenmarkt (Oberösterreich), studierte Germanistik, Skandinavistik und Germanistische Linguistik an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Seit 2014 lebt sie in Mannheim und ist Co-Gründerin des Kollektivs für Junge Literatur Mannheim. Ihre Erzählungen sind in österreichischen und deutschen Literaturzeitschriften erschienen. Sie erhielt unter anderem das Start-Stipendium des Bundeskanzleramts Österreich und das Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. Sie lebt in Mannheim.

Yannic Han Biao Federer, 33 Jahre alt und aus Südbaden, studierte Germanistik und Romanistik in Bonn, Florenz und Oxford. Er promoviert an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und arbeitet im Literaturhaus Köln. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2017, den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 und den 3sat-Preis 2019. Sein Debütroman „Und alles wie aus Pappmaché“ erschien 2019.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Karlsruhe 2020

Eintritt frei

Veranstalter:

Stephanus-Buchhandlung · Literarische Gesellschaft Karlsruhe

Sa. 24.10. 2020 · 19:30 Uhr · Bad. Staatstheater, Großes H., Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Ka.

Herta Müller

Ein literarischer Querschnitt

Die Literaturnobelpreisträgerin liest und spricht exklusiv in Karlsruhe

Poesie gegen das Vergessen: Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller unterstützt die Literaturtage Karlsruhe. In Karlsruhe wird sie einen Einblick in ihr Werk geben und aus verschiedenen Büchern lesen, unter anderem aus ihrem Roman Atemschaukel (2009) und aus dem Erinnerungsband Mein Vaterland war ein Apfelkern (2014). Zudem stellt die Künstlerin ihren aktuellen Collagenband Im Heimweh ist ein blauer Saal (2019) vor. Die Moderation übernimmt der Autor, Übersetzer und frühere Leiter des Literaturhauses Berlin, Ernest Wichner.

Herta Müller, geboren 1953 in Rumänien, studierte zwischen 1973 und 1976 deutsche und rumänische Philologie in Temeswar. Weil sie sich weigerte für den rumänischen Geheimdienst „Securitate“ zu arbeiten, lag ihr erstes Buch Niederungen vier Jahre beim Verlag und wurde 1982 nur zensiert veröffentlicht. 1984 erschien es in der Originalfassung in Deutschland. Seit 1987 lebt Herta Müller in Deutschland, seit 1995 ist sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Herta Müller wurde 2009 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Karlsruhe 2020

Eintritt: 16,00 €, ermäßigt: 14,00 €, Mitglieder: 12,00 €

Veranstalter und Kartenvorverkauf:

Stephanus-Buchhandlung · Metzlersche Buchhandlung · Buchhandlung Der Rabe · Buchhandlung Mächtlinger · Literarische Gesellschaft Karlsruhe · Badisches Staatstheater Karlsruhe

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