Clara Tempel
BuchvorstellungPolitische Geborgenheit
Vor*ankommen in sozialen Bewegungen
Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken?
Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle unserer politischen Arbeit für die sozial-ökologische Transformation und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie eingebettet in Machtverhältnisse ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht.
Das Buch versucht eine Handvoll Antworten auf die Frage zu finden, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus und in der Gesellschaft stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren. Wie können wir in Sozialen Bewegungen im Kleinen ankommen und trotzdem im Großen vorankommen?
Clara Tempel hat ihr Buch auch wunderbar illustriert. Drucke der Illustrationen und natürlich auch ihr Buch können bei der Veranstaltung gekauft werden.
Clara Tempel wurde 1995 im Wendland geboren – im selben Jahr, in dem der erste Atommülltransport nach Gorleben gerollt ist. Sie ist mit dem Widerstand gegen die Atomanlagen aufgewachsen und wurde früh politisiert. 2019 war sie wegen einer Aktion gegen Atomwaffen für eine Woche im Gefängnis. Clara Tempel ist studierte Protest- und Bewegungsforscherin (M.A. Transformationsstudien) und hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin bei einer Umweltorganisation. Sie lebt in Flensburg.
Veranstalter:
Eintritt frei

